TTG Kirtorf-Ermenrod 8:8 TTC Höchst/Nidder

Ohne Vlcek und Förster aber dafür mit den Routiniers Klaus Gläser und Karl-Heinz Rühl versuchte die TTG sich gegen die komplett angereisten Gäste aus Höchst sich für die 3:9 Vorrundenniederlage zu revanchieren. Nach den Doppeln lag man mit 1:2 im Rückstand.

Marsalek/Zulauf holten mit 3:1 Sätzen den Punkt gegen Sommer/Löffler. Hansmann/Issing und Glaser/Rühl mussten sich mit jeweils 0:3 Sätzen gegen Jäger/Kessel und Stibbe/Kohlstetter geschlagen geben. Das vordere Paarkreuz der TTG spielte bärenstark auf. Vladi Marsalek gab dem Gästespieler eine regelrechte Lehrstunde und fegte ihn mit 11:4, 11:2 u. 13:11 vom Tisch. Stephan Zulauf zeigte ebenfalls sein bestes Tischtennis. Mit 11:8, 8:11, 6:11 , 11:6 u. 11:9 rang er die Nr.1 der Gäste, Sascha Jäger nieder. Im mittleren Paarkreuz folgte eine Punkteteilung. Christian Hansmann musste die Überlegenheit von Löffler anerkennen und Christian Issing lies wiederum Kohlstetter bei seinem Dreisatzsieg keine Chance. Klaus Gläser zeigte jetzt gegen Kessel ein starkes Spiel, musste sich dann aber doch mit 9:11, 11:9, 8:11 u. 6:11 geschlagen geben. Der unverwüstliche Charly Rühl, nach fast 30 Jahren wieder in der Hessenliga im Einsatz, damals noch für die legendäre Mannschaft des SV 06 Alsfeld, spielte gegen Stibbe sehr gut mit, musste jedoch der Ballsicherheit des Gästespielers Tribut zollen, sodass es nach dem ersten Durchgang 4:5 stand.

Das an diesem Tag überragende vordere Paarkreuz der TTG punktete erneut doppelt. Vladi Marsalek zeigte auch gegen Jäger eine überzeugende Leistung und Stephan Zulauf stand dem in Nichts nach bei seinem 12:10, 11:5, 3:11 u. 11:8 Sieg gegen Sommer. Jetzt wurde es richtig spannend und die gut 20 Zuschauer fieberten mit jedem Punktgewinn mit. Christian Hansmann kämpfte bravorös und musste sich mit 9:11 im fünften Satz knapp geschlagen geben. Christian Issing machte es besser und punktete zur Überraschung des 1. Vorsitzenden mit 11:7, 9:11 11:8 u. 11:8 gegen Löffler. Klaus Gläser hatte letztendlich zu wenig Möglichkeiten, um den sehr sicher spielenden Stibbe in Bedrängnis zu bringen, sodass es 7:7 stand. Charly Rühl kämpfte jetzt gegen Kessel, der in der Vorrunde noch auf Position 1 der Gäste spielte. 12:10 hies es für Rühl nach dem erstens Satz, dann 9:11, 7:11 u. 4:11 gegen ihn. Das Abschlussdoppel musste jetzt die Entscheidung bringen. Hier standen sich Marsalek/Zulauf und Jäger/Kessel gegenüber. Die Gäste begannen wie die Feuerwehr und führten bereits mit 10:2 im ersten Satz, jedoch gaben Marsalek/Zulauf keinen Punkt verloren und holten den Satz noch mit 13:11 unter großem Beifall der Fans. Die anderen beiden Sätze gewannen sie ebenfalls knapp mit 11:9 u. 12:10 zum viel umjubelten 8:8 Unentschieden.

TTG Kirtorf-Ermenrod 4:9 TV Heringen

Im zweiten Spiel am Sonntag kamen für Gläser und Rühl die beiden Nachwuchscracks Simon Burkhard und Simon Welker zum Einsatz.

Nach den Doppeln ging die TTG mit 2:1 in Führung. Dem erwarteten Punktgewinn von Marsalek/Zulauf gegen Ertel/Becker folgte der überraschende Sieg von Issing/Burkhardt mit 11:2, 6:11, 16:14, 5:11 u. 12:10 gegen Weritz/Rühlmann. Hansmann/Welker mussten sich dem Doppel 1 der Gäste Snasal/Domelka geschlagen geben.

Ein super Match bekamen jetzt die Zuschauer zu sehen. Vladi Marsalek gegen den Nationalspieler Tonetas Domelka aus Littauen. Nach 3:11 im ersten Satz, drehte Vladi mächtig auf und gewann mit 11:9, 11:5 und 11:8. Stephan Zulauf hielt jetzt lange gegen den Tschechen Dusan Snesal mit, musste sich jedoch mit 1:3 Sätzen geschlagen geben. Christian Hansmann verlor in fünf Sätzen gegen den Abwehrspieler Willi Weritz und Christian Issing mit 1:3 gegen Ertel. Simon Burkhardt konnte sich jetzt erstmals in die Siegerliste in der Hessenliga eintragen. Er bezwang Becker mit 13:11, 11:7, 8:11 u. 11:8. Keine Chance dagegen hatte der erst 15 jährige Simon Welker bei seinem Debüt. Man merkte deutlich seine Nervosität beim 0:3 gegen Rühlmann, sodass es nach dem ersten Durchgang 4:5 stand. Es sollte kein weiterer Sieg der TTG mehr folgen. Vladi musste sich in einen Spitzenspiel seinem Landsmann Snasal in fünf Sätzen beugen, Stephan Zulauf verlor gegen Domelka und Hansmann und Issing mussten die Überlegenheit von Ertel und Weritz anerkennen, zum 4:9 aus Sicht der TTG.

Trotz der Niederlage kann man auf die gezeigten Leistungen am Wochenende aufbauen.

Gez. Steffen Schindler (Schi)