Nach dem erneuten Doppelspieltag der TTG ohne Punkte befindet man sich mitten im Abstiegskampf wieder.

NSC Watzenborn-Steinberg II 9:6 TTG Kirtorf-Ermenrod

Am Samstag musste man eine bittere Niederlage im vier Punkte Spiel in Watzenborn hinnehmen. Nach den Doppeln schien alles nach Maß zu laufen, denn man führte mit 2:1. Marsalek/Förster und Hansmann/Burkhardt setzten sich souverän gegen Hetfleisch/Kohlstetter und Grohmann/Hartmann durch. Zulauf Hollenbach mussten sich 6:11 im fünften Satz gegen Armbrüster/Wagner geschlagen geben. Die Vorentscheidung viel bereits im ersten Durchgang, denn nur Vladi Marsalek konnte hier mit seinen 3:0 Sieg gegen Armbrüster für die TTG punkten. Zulauf, Hansmann u. Förtser verloren gegen Hetfleisch, Kohlstetter u. Grohmann. Im hinteren Paarkreuz waren die beiden Niederlagen zwar äußerst knapp, denn Simon Burkhardt musste sich mit  10:12, 9:11 u11:13 gegen Hartmann geschlagen geben und der erfahrene Ralf Hollenbach im fünften Satz gegen Wagner, sodass Watzenborn mit 6:3 in Führung ging. Im vorderen Paarkreuz fiel jetzt die Entscheidung. Marsalek setzte sich klar gegen Hetfleisch durch und Stephan Zulauf verspielte eine 6:1 Führung im fünften Satz noch gegen Armbrüster und ging mit 8:11 als zweiter Sieger vom Tisch. Im mittleren Paarkreuz spielte die TTG jetzt stark auf. Benjamin Förster gewann gegen Kohlstetter und Christian Hansmann besiegte den jungen Grohmann. Doch im hinteren Paarkreuz machte Watzenborn den Sack zu. Hollenbach und Burkhardt hatten jetzt nichts gegen Hartmann und Wagner zu bestellen und verloren ihre Spiele zum 6:9 Entstand.

TTG Kirtorf-Ermenrod 4:9 TTC Höchst/Nidder

Eine starke Leistung zeigte die TTG am Sonntag gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Höchst/Nidder, wurde unter Wert geschlagen, da man schon wie am Samstag kein fünf Satz Spiel gewinnen konnte. Wie gewohnt punktete zu Anfang Marsalek/Förster gegen Sauer/Kessel. Die Doppel Zulauf/Hollenbach und Hansmann/Welker gegen Schmidt/Jäger und Sommer/Löffler gingen verloren. Vladi Marsalek tat sich zu Anfang gegen den prügelten Noppenspieler Ruven Sauer schwer, fand dann in sein Spiel und siegte mit 11:9, 8:11, 11:5 u. 11:2. Parallel musste Stephan Zulauf die Überlegenheit von Thomas Schmidt bei seiner 1:3 Niederlage anerkennen. Spannung pur in den nächsten Partien bei dem die gut 30 Zuschauer in der Gleentalhalle mitfieberten und zum Teil haderten mit dem Pech was der TTG z. Zeit hinterher läuft. Benjamin Förster hatte im fünften Satz drei Matchbälle gegen Löffler, nutze sie nicht und verlor mit 10:12. Christian Hansmann spielte stark auf, führte bereits im fünften Satz mit 6:2 gegen Sommer, bekam dann einen „Eisenarm“ und verlor mit 6:11. Als jetzt auch noch Ralf Hollenbach mit 9:11 im Entscheidungssatz gegen Jäger verlor nahm das Schicksal seinen Lauf. Der junge Simon Welker zeigte gegen die geballte Erfahrung von Reinhold Kessel zwar ein gutes Spiel, musste dessen Überlegenheit beim 9:11, 7:11 u. 7:11 anerkennen. Vladi Marsalek und Stephan Zulauf zeigten jetzt großes Tischtennis und verkürzten für die TTG zum 4:7 gegen Schmidt und Sauer, sodass ein wenig Hoffnung aufkeimte. Die wurde allerdings zu Nichte gemacht, denn Benjamin Förster verlor auch sein zweites Einzel gegen Sommer denkbar knapp mit 12:14, 11:4, 9:11 u. 9:11 und Christian Hansmann mit 1:3 Sätzen gegen Löffler zum 4:9 Entstand bei 22:30 Sätzen.

Fazit: Aus den letzten drei Partien müssen jetzt dringend zwei Punkte her um das Abstiegsgespenst zu vertreiben.

Gez. Steffen Schindler (schi)

 

Vorbericht:

NSC Watzenborn-Steinberg II : TTG Kirtorf-Ermenrod

Am Samstag um 18.00 Uhr tritt die TTG in Watzenborn an. Die junge Regionalligareserve ist nicht zu unterschätzen. Das Hinspiel konnte knapp in Kirtorf gewonnen werden. Die TTG kann aller Voraussicht nach aus dem Vollen schöpfen, d.h. Vladi Marsalek, Stephan Zulauf, Benjamin Förster, Christian Hansmann, Gebhard Mandler, Ralf Hollenbach und Klaus Gläser werden auf Punktejagd gehen. Entscheidend wird hier wieder das mittlere Paarkreuz werden, auf Förster und Hansmann liegt also große Verantwortung.

TTG Kirtorf-Ermenrod : TTC Höchst/Nidder

Am Sonntag um 14.00 Uhr endlich wieder mal ein Heimspiel in der Gleentalhalle. In gleicher Besetzung wie am Samstag versucht man dem hohen Favoriten aus Höchst/Nidder so gut wie möglich Paroli zu bieten. Vielleicht können die Zuschauer das Zünglein an der Waage sein.

Gez. Steffen Schindler (schi)