Gekämpft, gut gespielt und doch keine Punkte – so das Fazit der TTG vom Wochenende.

Am Sonntag ging es nach Giessen wo ein weiters wichtiges Spiel für die TTG auf dem Programm stand. Verzichten musste man auf Christian Hansmann für ihn rückte Marian Lukesch in die Mannschaft.

Die TTG legte vielversprechend los. Zulauf/Lukesch mussten sich wie erwartet den Abwehspezilisten Maruk/Peschke geschlagen geben, doch Marsalek/Vlcek besiegten das zweite bärenstarke Doppel der Giessener Zoldos/Boldt mit 16:14 im fünften Satz, kurios hier die TTG führte bereits mit 9:1 Punkten und die Giessener glichen noch mal zum zwischenzeitlichen 10:10 aus. Förster/Issing siegten ebenfalls und das überraschend klar gegen Batuchtintas/Scheja mit 3:1 Sätzen.

Als jetzt Jirka Vlcek die Nr. 1 der Gastgeber Petr Zoldos mit 3:1 Sätzen zum ersten Mal überhaupt bezwang und Vladi Marsalek in einer clever geführten Partie den litauischen Abwehspieler Igor Maruk mit 3:1 Sätzen nieder rang ging die TTG mit 4:1 in Führung.

Der Bruch kam jetzt in der Mitte den Stephan Zulauf begann wie die Feuerwehr gegen Harald Peschke und führte bereits mit 7:2, zerrte sich dann leicht im Spielarm verkrampfte und gab mit 10:12, 9:11 u. 8:11 einen wichtigen Punkt ab, den die TTG für sich eingeplant hatte. Förster verlor gegen Jürgen Boldt, Marian Lukesch hatte in seinem Spiel gegen den Litauer Batuchtintas einen Sieg auf dem Schläger verlor jedoch knapp mit 4:11, 11:7, 9:11 u. 10:12. Christian Issing musste gegen den amtierenden deutschen Schülermeister Scheja die Segel streichen, zu schnell war sein Spiel für ihn und plötzlich war aus der 4:1 Führung ein 4:5 Rückstand nach dem ersten Durchgang.

Als jetzt auch noch die beiden Spitzeneinzel von Marsalek gegen Zoldos und Vlcek gegen Maruk beide knapp im fünften Satz verloren gingen nahm das Drama seinen Lauf. Zulauf gab noch gegen Boldt ab und Förster gegen Peschke, sodass der Sieg von Issing über Batuchtintas nicht mehr in die Wertung kam.

Die Zuschauer waren sich einig, selten ein Spiel gesehen zu haben, bei dem eine Mannschaft mit 4:1 führte und dann keinen Punkt mehr holte und mit 4:9 zu verlieren. Jetzt sieht es richtig düster aus und wir müssen von Spiel zu Spiel denken, so der 1. Vorsitzende Steffen Schindler. Was für uns spricht ist bereits die zwei jährige Erfahrung im Abstiegskampf und unsere Fans in den Heimspielen.