Am Samstag trafen mit dem TTV Gönnern und der TTG Kirtorf-Ermenrod die beiden schwächsten Rückrundenteams der Liga aufeinander, die beide das in der Vorrunde gezeigte Potential bislang nicht abrufen konnten. Der Sieger dieser Partie würde sich vielversprechend vom Relegationsplatz absetzen können.

Kirorf-Ermenrod musste abermals auf Gebhard Mandler verzichten und trat im hinteren Paarkreuz mit Klaus Gläser und Ralf Hollenbach an. Gläser, der sich trotz Erkältung in den Dienst der Mannschaft stellte, konnte an der Seite von Stephan Zulauf im ersten Doppel des Tages gegen Silea/Jung mit gutem Blockspiel 3:1 obsiegen. Die in der Rückrunde noch ungeschlagenen Marsalek/Förster bestätigten mit dem klaren 3:0 gegen Becker/Schmidt ihre gute Form. Etwas unglücklich aber unter großen Kampf gaben Hansmann/Hollenbach mit 6:11 im Fünften gegen Hollitzer/Jost ab.

Gegen die Nummer 1 des TTV Gönnern Christian Silea gab es für Stephan Zulauf lange Zeit eine offene Partie. Beim Stande von 7:5 im Entscheidungssatz war es abermals das im Moment schlechte Nervenkostüm von Zulauf, was es Silea leicht machte mit 11:8 zu gewinnen. Es folgte der Arbeitssieg von Marsalek gegen Erwin Becker, der mit dessen Spinspiel Schwierigkeiten hatte. Christian Hansmann drohte seine Zweitsatzführung gegen Hollitzer noch zu verspielen, aber mit gewohnt „heißer“ Einstellung holte er sich den Entscheidungssatz mit 11:9. Für die positivste Leistung des Spieltages sorgte Benjamin Förster, der in einem hochklassigen Match gegen Jung die Nerven behielt und den 1:2 Satzrückstand letztlich zu einem dominanten Sieg wandelte. Hollenbach und Gläser gaben im hinteren Paarkreuz gegen Jost und Schmidt ab, so dass es nach dem ersten Durchgang 5:4 für Kirtorf-Ermenrod hieß. Einen eindeutigen Sieg errang nunmehr Marsalek gegen seinen ehemaligen Mannschaftskameraden Silea und auch Zulauf konnte gegen Becker bestehen. Als jetzt Förster seine starke Tagesform bestätigte und mit 3:1 gegen Hollitzer siegte, führte die TTG mit 8:4. Doch es sollte noch spannend werden, denn Christian Hansmann musste gegen Jung mit 1:3 abgeben und auch Gläser hatte gegen den clever agierenden Jost keine Siegchance. Ralf Hollenbach erspielte sich eine 2:0 Satzführung gegen Schmidt, der sich im Laufe des dritten Satzes aber in einen „Rausch“ spielte und Hollenbach danach nicht mehr zurückkommen lies. 8:7 für die TTG also vor dem Abschlussdoppel. Marsalek/Förster ließen bei ihrem 3:1 gegen Silea/Jung nichts anbrennen zum 9:7 Endstand.

Christian Hansmann brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Erstmals in der Rückrunde spielten alle Spieler auf gutem Niveau“. Belohnung der geschlossenen Mannschaftsleistung war der verdiente Sieg.

Gez. Zulauf